Halli Hallo ihr alle!
Nach einer Woche Outback bin ich nun wieder in der Zivilisation gelandet. Und ich hab wahnsinnig viel tolles und spannendes erlebt. War einfach mal eine ganz besondere Erfahrung und den Outback Trip kann ich jedem der nach Australien kommt nur ermpfehlen! Da ich ja im allgemeinen etwas luxusverwoehnt bin war das grade fuer mich natuerlich besonders spannend mal ein paar Tage ohne Bett, Dusche und ordentliches Essen auszukommen. Aber...ich habs geschafft und es hat wahnsinnig viel Spass gemacht. :)
Aber ich erzaehl euch das Ganze mal von Anfang an:
Am Samstag morgen ging es fuer Tanja, Albert (der jetzt Malte heisst, insider Witz ^^) und mich mit noch 14 anderen Leuten auf ins australische Outback. In einem kleinen Bus, also ein 18 Mann Bus, und Gepaeckanhaenger sauste unser Tourguide Flic (weiblich, wobei Manns-Weib eigentlich auch ganz gut zutrifft) mit uns los quer durch die Wueste. Nach ca. 11 Stunden fahrt, die Flic auch einfach mal gnadenlos an einem Stueck (ausser 2 kurzen Toilettenpausen) durchgezogen hat, kamen wir dann in unserem ersten Nachtlager an. In Coober Pedy. Coober Pedy ist die einzige Underground Stadt der Welt, was so viel bedeutet wie das die Haeuser einfach in den Berg gegraben wurden und ueber der Erde nur ein paar Luftloecher zu sehen sind. Das hat natuerlich den Sinn die Haeuser im Winter warm- und im Sommer kuehl zu halten. Garnicht mal so bloed. Coober Pedy ist im uebrigen auch als Opalstadt bekannt und von den ca. 3500 Einwohnern besitzen ca. 90 % eine eigene Opalmine. Hier gehoeren die Mienen naemlich nicht irgendwelchen grossen Firmen sondern jeder kann sich einfach fuer ca. 160 Dollar pro Jahr ein Stueck Land kaufen auf dem er dann so viel buddeln kann wie er lustig ist. Und da sich mit Opalen ziemlich viel Geld machen laesst machen das natuerlich sehr viele Leute. War schon sehr cool, aber ich denke die Fotos sagen schon einiges:
Nach einer Woche Outback bin ich nun wieder in der Zivilisation gelandet. Und ich hab wahnsinnig viel tolles und spannendes erlebt. War einfach mal eine ganz besondere Erfahrung und den Outback Trip kann ich jedem der nach Australien kommt nur ermpfehlen! Da ich ja im allgemeinen etwas luxusverwoehnt bin war das grade fuer mich natuerlich besonders spannend mal ein paar Tage ohne Bett, Dusche und ordentliches Essen auszukommen. Aber...ich habs geschafft und es hat wahnsinnig viel Spass gemacht. :)
Aber ich erzaehl euch das Ganze mal von Anfang an:
Am Samstag morgen ging es fuer Tanja, Albert (der jetzt Malte heisst, insider Witz ^^) und mich mit noch 14 anderen Leuten auf ins australische Outback. In einem kleinen Bus, also ein 18 Mann Bus, und Gepaeckanhaenger sauste unser Tourguide Flic (weiblich, wobei Manns-Weib eigentlich auch ganz gut zutrifft) mit uns los quer durch die Wueste. Nach ca. 11 Stunden fahrt, die Flic auch einfach mal gnadenlos an einem Stueck (ausser 2 kurzen Toilettenpausen) durchgezogen hat, kamen wir dann in unserem ersten Nachtlager an. In Coober Pedy. Coober Pedy ist die einzige Underground Stadt der Welt, was so viel bedeutet wie das die Haeuser einfach in den Berg gegraben wurden und ueber der Erde nur ein paar Luftloecher zu sehen sind. Das hat natuerlich den Sinn die Haeuser im Winter warm- und im Sommer kuehl zu halten. Garnicht mal so bloed. Coober Pedy ist im uebrigen auch als Opalstadt bekannt und von den ca. 3500 Einwohnern besitzen ca. 90 % eine eigene Opalmine. Hier gehoeren die Mienen naemlich nicht irgendwelchen grossen Firmen sondern jeder kann sich einfach fuer ca. 160 Dollar pro Jahr ein Stueck Land kaufen auf dem er dann so viel buddeln kann wie er lustig ist. Und da sich mit Opalen ziemlich viel Geld machen laesst machen das natuerlich sehr viele Leute. War schon sehr cool, aber ich denke die Fotos sagen schon einiges:
Am Abend waren wir dann mit der ganzen Truppe noch in der Pizzeria und sind danach weiter in eine Underground Bar, die aber im obersten Stockwerk eines Hotels und somit weit ueber der Erde lag, gezogen. Anschliessend sind Tanja und ich noch in die einzige Disko in Coober Pedy gegangen. Und lasst euch gesagt sein, da ist das Chic die modernste Disko der Welt gegen. Das was die hier Disko nennen ist bei uns das Buergerhaus mit einer Musikanlage aus den 80ern! Ihr koennt es euch hoffentlich vorstellen. War aber sehr lustig.
Naja nach einer viel zu kurzen Nacht und einer kurzen Opalminenbesichtigung, quetschten wir uns wieder in unseren Tourbus und brausten weiter in Richtung Ayers Rock. Da wir aber leider viel zu Spaet dran waren (was bei 12 Maedels ja nicht verwunderlich ist) kamen wir vor einbruch der Dunkelheit nur bis zu einem Parkplatz an der Grenze zwischen South Australia und Northern Territory. Also uebernachteten wir einfach mal spontan auf einem Parkplatz ohne Toiletten und Strom mitten im Nichts! Der Leitspruch der gesamten Tour war ja schliesslich: Hygiene wird vollkommen uberbewertet. ;-) Aber neben den Sanitaeren Einrichtungen fehlte es auch an Zelten. Was Tanja und ich bei der Tourbuchung einfach mal gnadenlos ueberlesen hatten. Also bekam jeder eine Swag zugeteilt. Ich geh mal davon aus das niemand von euch weiss was ein Swag ist, also noch ein paar Bilder:
Wie vielleicht der ein oder andere von euch weiss gibts in Australien jede Menge Dingos (wilde Hunde die aussehen wie ein Mix aus Fuchs und Hyaene. Diese Viehcher leben ueberall in der Wueste (und auf Fraser Island) und haben es auf Essensreste von Menschen abgesehen. Oder auch mal einfach nur auf Menschen. ^^ Und da ihr ja wisst wie sehr ich Hunde liebe (achtung Ironie!!) koennt ihr euch denken wie toll ich die Vorstellung fand das diese Viehcher Nachts um unsere Saerge laufen und nach Futter wuehlen. Unser Tourguide Flic sagte uns auch das es nicht die Beste Idee waere nachts aufzustehen und zum Klo zu laufen. Fand ich natuerlich besonders toll, da ich ab 5 Uhr morgens dann nicht mehr schlafen konnte weil ich so dringend Pinkelns musste. ^^ Naja, aber wir habens ja alle ueberlebt. :)
Am naechsten Tag ging es um acht Uhr los auf den Weg zum Ayers Rock. Dort kamen wir dann nach ca. 5 Stunden fahrt an. Und ich kann euch sagen, guckt euch diesen Berg an wenn ihr die Moeglichkeit hab! Ich fand ihn einfach wahnsinnig beeindruckend. Aber ich zeig euch einfach mal die Bilder:
Die kleine Ramona vor dem grossen Berg.
Hier steh ich genau vorm Ayers Rock. Ich hoffe ihr konnt die Kette in der Mitte des Berges erkennen. Das war der Aufstieg. Und neiiiiiin...das war nicht steil. ^^ Aber ich bin ja sportlich...
...und hab es wirklich bis ganz nach oben geschafft *stolz sei*. Gott was war das anstrengend. Und es hat eine ganze Stunde gedauert (alle andern die es bis nach oben geschafft haben, und das waren nicht viele, haben aber genauso lang gebrauch!) Aber es hat sich gelohnt wie ihr auf den Bildern seht!
Julia und ich auf 350 Meter hoehe. Leicht vom Winde verweht.
Claus mit Fliegennetz. Ihr glaubt garnicht wie nervig Fliegen sein koennen. Ausrotten sollte man die. Wie hat Toby gesagt: Einfach das ganze Gebiet absperren und mit Chemie vollpumpen bis der Ayers Rock auf Fingerhutgroesse schrumpft, aber hauptsache die Fliegen sind weg.
Ich hab aber nur ca. 2 Stueck verschluckt und hatte nur eine in der Nase stecken...war eigentlich ein sehr guter Schnitt. ^^
Am zweiten Tag haben wir dann eine Wanderung quer durch die Olgas gemacht, wie ihr auf dem Bild mit Toby und Claus schon seht. War auch sehr schoen. Aber verdammt weit. Und am Nachmittag sind Julia, Toby, Claus, Malte und ich dann nochmal 10 Kilometer um den kompletten Ayers Rock gelaufen. War eine verdammt lustige Truppe und jetzt koennen wir auch sagen das wir wirklich alles gemacht haben was man am Ayers Rock machen kann. Wir waren ganz oben drauf, sind drum rum gelaufen und haben ihn von saemtlichen Seiten gesehehn. Das einzige was uns jetzt noch fehlt ist laut Toby ein Tunnel den wir drunter durch graben. ^^
Nach den anstrengenden Touren gings dann am naechsten Tag und einem weiteren viel zu kalten Sonnenaufgang weiter zum 350 km weit entfernten Kings Canyon. Aber da wir mal wieder etwas speat dran waren fuhren wir direkt zu unserem Campingplatz und haben nicht mehr viel gemacht. Abends wurde dann im Stuhlkreis mit der ganzen Truppe und jede Menge Bier "Ring of Fire" gespielt. Ich glaube das erklaer ich euch dann mal lieber persoenlich wie das funktioniert. Is ein sehr tolles Spiel ;-D
Bei einer viel zu lauten Sonne gings dann am naechsten Tag auf eine Wanderung durch den Kings Canyon. Den fand ich persoenlich jetzt garnicht schoen, deswegen gibts davon auch jetzt keine Fotos. Nur noch ein paar allgemeine:
Claus, der im uebrigen haargenau aussah wie der Typ aus Highschool Musical, mit ein paar Fliegen auf dem Ruecken. So sah das immer aus, ich denke das verdeutlicht ganz gut das es einfach viel zu viele davon gab.
Nach der Wanderung ging es dann auf die letzte Etappe bis nach Alice Springs, der einzig groesseren Stadt im Outback. Wobei gross 25000 Einwohner bedeutet. ^^ Dort wurde dann am Abend der Abschied mit der gesamten Gruppe gefeiert. Uns zwar in einer original Outback Bar. Mit Kaenguruh-Steak und Holz Musik. War sehr schoen.
Naja, nach einem viel zu kurzen Abend ging es dann endlich wieder in ein richtiges Bett. Am naechsten Tag trennte sich unsere Gruppe dann komplett. Tanja ist nach Perth geflogen, Julia nach Darwin, Toby nach Adelaide und Albert und ich nach Cairns. Claus kommt heute auch nach Cairns habe ich eben erfahren. Das waren jetzt nur die Deutschen aus der Gruppe, was die Anderen machen weiss ich leider nicht. Aber der ganze Tripp hat auf jeden Fall wahnsinnig viel Spass gemacht und ich habe wunderschoene Sachen gesehen. Hoffe das kommt auf den Bildern ein bisschen rueber.
Nun ja, jetzt sitze ich hier in Cairns und ich fass es immer noch nicht: es REGNET! wie viel Pech kann man eigentlich haben? Ist doch aetzend. Hoffe das das bald wieder aufhoert.
Jetzt suche ich aber erstmal nach einem Job und plane meine weiteren Touren. Wird schon alles klappen. No worries, wie die Aussis immer sagen.
Also, das wars jetzt aber erstmal, da habt ihr ja jede Menge zu lesen. Wuerde mich wie immer ueber ein paar Kommentare oder e-mails freuen.
Liebe Gruesse aus dem verregneten Cairns! :D
Eure Mona
ssssss
AntwortenLöschenHallo liebe Mona, das sind ja tolle Sachen die du so erlebst. Da kann man ja ein bisschen neidisch werden. vor allem wegen den vielen Fliegen. Im Sommer haben wir bei uns im DG auch welche, also wenn du Sehnsucht hast......
AntwortenLöschenUns fehlen immer die Worte wenn wir deine Berichte lesen, und die tollen Fotos sehen.
Das bisschen Regen wirst Du schon überstehen- danach ist die Luft wieder sauber - immer positiv denken. Wir sitzen im Moment im DG kurz vorm Frühstück, B. hat natürlich wieder keinen Hunger, da muss ich mir gleich einen Elch selber schießen. Nochmal viele liebe Grüße aus der östl. Region von Germany von B. P....
Bis zum nächsten Kommentar - wir warten schon drauf..........
hallo mona,
AntwortenLöschendanke für die schönen bilder. da lacht mein campingherz bei diesem tollen reisebericht.
liebe grüße,
uschi